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Röteln
Warum bei Beginn der Schwangerschaft unbedingt ein Test gemacht
werden muss
Wer als Kind
die Röteln hatte oder als junges Mädchen dagegen geimpft
worden ist (spätestens drei Monate vor Eintritt der Schwangerschaft),
braucht sich keine Sorgen zu machen. Selbst wenn werdende Mütter
mit einem an Röteln erkrankten Kind zusammenkommen, kann ihrem
Baby nichts geschehen. Durch die Antikörper, die sich im Blut
gebildet haben, sind Mutter und Ungeborenes vor Ansteckung sicher.
Bei Frauen, die diesen Schutz nicht haben, kann eine Ansteckung
in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten verheerende Schäden
beim Baby verursachen: Herzfehler, Blind- oder Taubheit, geistige
Defekte.
Deshalb macht der Frauenarzt bei der ersten Untersuchung den Rötelntest.
Anhand einer Blutuntersuchung stellt er fest, ob ein Schutzwert
(Titer) vorhanden ist. Diesen Wert trägt er in den Mutterpass
ein. Liegt der Titer bei 1:32 oder höher, ist die Mutter ausreichend
geschützt. Liegt er darunter (1:8, 1:16), kann ein Kontakt
mit Röteln verhängnisvoll sein. Wer in dieser Situation
ist: Sofort ein Röteln-Immunglobulin spritzen lassen!
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