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Der
9. Schwangerschaftsmonat (33. bis 36. Woche)
Das Kind
Das
Kind ist jetzt ca. 45 cm lang und wiegt rund 2.500 Gramm. Die Haut
ist bereits ganz rosig und glatt. Es hat sehr kurze Wach- und Schlafphasen
von ca. 40 Minuten, die manche Babys auch nach der Geburt beibehalten.
Es hat auch schon eine bevorzugte Lieblingsposition zum Schlafen,
auch diese wird, erst geboren, meistens beibehalten.
Die Mutter
Das häufigste Problem der werdenden Mutter ist die Schlaflosigkeit.
Dadurch, dass der Bauch bei nahezu jeder Liegeposition im Weg ist
und ein Umdrehen immer mehr zu einem echten Gewaltakt"
wird, gelingt es in den seltensten Fällen, noch entspannt durchzuschlafen.
Viele Leute sagen, dies diene bereits dazu, sich auf die eher unruhigeren
Nächte mit dem Baby vorzubereiten. Vielleicht helfen Ihnen
entspannende Bäder in Melisse- oder Baldrianöl. Sollten
Sie jedoch wirklich viel wach liegen, nutzen Sie die Zeit und malen
Sie sich aus, wie es mit Ihrem Kind wird. Durchwandern Sie das Kinderzimmer,
sehen Sie sich das Babygewand an, freuen Sie sich einfach auf das,
was auf Sie zukommt, Sie haben allen Grund dazu!
Vielleicht gibt es einiges, was Sie jetzt noch in Ruhe erledigen
können oder tun möchten: Amtswege, Vorbereiten der Geburtsanzeige,
Freunde bekochen, Ausgehen.
Vorbereitung
auf das Stillen
Dazu ist eigentlich nicht allzu viel zu sagen. Vermeiden sollten
Sie es in jedem Fall, dass Sie Ihre Brustwarzen zu sehr verhätscheln";
also nicht eincremen oder einölen. Versuchen Sie, die Brust
im Gegenteil abzuhärten". Sie können sie hin
und wieder kalt abwaschen, der Sonne aussetzen. Manchmal hilft auch
ein Einreiben mit purem Zitronensaft. Tragen Sie einfach manchmal
keinen BH, das Reiben der Brustwarzen am Gewand macht sie widerstandsfähiger
für spätere Saugattacken" Ihres Babys. Gehen
Sie auch auf das Thema Stillen" möglichst entspannt
zu.
In den allermeisten Fällen funktioniert es hervorragend und
ganz von selbst. Das Stillen ist ein jahrtausendealter Instinkt
- so unglaublich es klingt - sowohl Ihr Kind als auch Sie werden
genau wissen was zu tun ist - wenn es soweit ist. Wenn es doch nicht
auf Anhieb funktionieren sollte, gibt es einerseits Kinderschwestern
oder Hebammen, die Ihnen helfen können und wenn es wirklich
gar nicht klappen sollte, gibt es mittlerweile ausgezeichnete Säuglingsnahrung,
die eine gute und gesunde Entwicklung Ihres Kindes ermöglicht.
Was Sie in den
allerletzten Wochen noch für sich tun können
Trainieren Sie Ihren Beckenboden, wo immer Sie sind, Ihr Körper
wird es Ihnen danken.
Atmen Sie bewusst und langsam, vermeiden Sie Kurzatmigkeit.
Lassen Sie Ihr Becken kreisen.
Spannen Sie ganz bewusst bestimmte Körperteile an und entspannen
Sie sie dann wieder.
Trinken Sie jeden Tag eine Tasse Himbeerblättertee, das stärkt
Ihre Gebärmutter.
Massieren Sie regelmäßig Ihren Damm mit Weizenkeimöl.
Der Damm ist der Bereich zwischen Scheide und After, der bei der
Geburt extrem beansprucht wird. Sie können ihn mit der Massage
geschmeidig machen. So können Sie einem etwaigen Dammriss vorbeugen.
Strecken Sie sich jeden Tag in der Früh bzw. nach längerer
Tätigkeit im Sitzen. Sie fühlen sich nachher wieder frischer
und können leichter durchatmen.
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