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Der
7. Schwangerschaftsmonat (25. bis 28. Woche)
Das Kind
Ihr Baby ist am Ende dieses Monats ca. 37 cm groß und wiegt
rund 1000 Gramm. Das Gesicht ist jetzt bereits voll ausgebildet.
Das Atemsystem wird nach und nach funktionstüchtig. In der
Gebärmutter wird es zunehmend enger, die Phase des Purzelbaumschlagens
geht ihrem Ende zu.
Die Mutter
Ab und zu kann es jetzt vorkommen, dass Ihr Kind Sie in die Bauchdecke
oder auch gegen Ihre Rippen tritt, mitunter bereits ziemlich heftig!
Das Baby braucht einfach Platz und versucht ihn sich so zu verschaffen.
Der mangelnde Platz ist es auch, der dafür sorgt, dass Ihr
Baby häufig auf Ihre Blase drückt und Sie somit öfter
auf die Toilette müssen. Bei manchen Frauen bildet sich bereits
die so genannte Kolostralmilch, die erste Milch, die Ihr Kind gleich
nach der Geburt ernähren wird, bis die eigentliche Muttermilch
einschießt.
Zu diesem Zeitpunkt der Schwangerschaft kann es zu vorzeitigen Wehen,
den so genannten Braxton-Hicks-Kontraktionen", benannt
nach Ärzten, die diese Kontraktionen bei zahlreichen Frauen
festgestellt haben, kommen. Diese Kontraktionen sind prinzipiell
nichts anderes als ein Zusammenziehen der Gebärmutter zur Übung
für die Geburt. Merkbar sind sie durch ein Ziehen im Unterleib
und ein Erhärten der Bauchdecke. Vor allem bei Aufregung, Stress,
Ärger oder Anstrengung könnten diese vorzeitigen
Wehen" eintreten. Sie sind prinzipiell nicht gefährlich,
sollten aber dennoch ernst genommen werden. Zumeist ist es ein deutliches
Signal, das der Frau sagt: Gib Ruh, leg dich hin, hör
auf, dich anzustrengen".
Für die
Mutter beginnt jetzt auch die Zeit der Geburtsvorbereitung, weiters
steht die Auswahl des Geburtsortes bevor. Egal, ob Sie Ihr Kind
zu Hause, in einem Geburtshaus oder in einer Klinik auf die Welt
bringen, Sie sollten sich darüber bewusst sein, dass die eigentliche
Arbeit bei der Geburt nicht Ihre Frauenärztin/Ihr Frauenarzt,
sondern eine Hebamme leisten wird. Da es für viele Frauen für
eine entspannte Geburt entscheidend ist, welche Menschen um sie
sind, wäre es daher sehr sinnvoll, sich nach einer geeigneten
Hebamme umzusehen. Unter www.hebammen.at finden Sie eine hervorragend
gemachte Seite mit allen wichtigen Informationen zum Thema Geburt,
Hebammenarbeit, Hebammensuche sowie ein Eltern &- Heb-ammen-Forum
für einen Erfahrungsaustausch. Hier finden Sie auf einen Klick
alle Landesge-schäftsstellen des Österreichischen Hebammengremiums
ganz in Ihrer Nähe.
Hebammen bieten auch vor und nach der Geburt wertvolle Hilfestellung.
Sie leiten Gebturts-vorbereitungskurse, Schwangerenturnen oder -schwimmen,
stehen für Fragen rund um das Thema Geburt oder Geburtsvorbereitung
zur Verfügung. Nach der Geburt gibt es die Möglichkeit
für Hausbesuche durch die Hebamme, Beratung und Hilfe beim
Stillen oder der Babypflege sowie Betreuung im Wochenbett, vor allem
bei Hausgeburten oder bei vorzeitiger Entlassung aus der Klinik.
Hebammenhilfe ist nicht kostenlos, aber eine Leistung der Krankenkassen.
Es gibt Hebammen. die einen Kassenvertrag haben. Private Hebammen
müssen direkt bezahlt werden, jedoch werden üblicherweise
ca. 80 Prozent der Leistungen im Nachhinein von der Krankenkasse
vergütet.
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