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Eileiterschwangerschaft
Auch danach ist meist eine normale Schwangerschaft möglich
Bei etwa zwei
von hundert Schwangerschaften nistet sich das befruchtete Ei nicht
in der Gebärmutter ein, sondern außerhalb: im Eileiter,
im Eierstock oder in der Bauchhöhle. Die häufigsten Ursachen
sind Vernarbungen, Verwachsungen nach Entzündungen oder Operationen.
Gefährdet sind auch Frauen, die mit einer Spirale verhütet
haben. Denn dieses Verhütungsmittel verursacht häufig
Entzündungen. Auch versprengte Schleimhautteilchen (Endometriose)
können den Eileiter so verengen, dass das befruchtete Ei einfach
hängenbleibt. Es gibt deutliche Symptome, die auf eine Eileiterschwangerschaft
hinweisen. Dazu gehören einseitige Bauchschmerzen (leicht stechend),
krampfartige Schmerzen im Unterleib, starker Dauerschmerz, Schmierblutungen
und Schwindel mit Müdigkeit als Zeichen innerer Blutungen.
Das letzte Symptom tritt dann auf, wenn der Eileiter durch den wachsenden
Embryo gesprengt wurde. Dann ist höchste Eile geboten. Die
Schwangere muss sofort in ein Krankenhaus. In vielen Kliniken werden
Eileiterschwangerschaften heute laparoskopisch operiert: Der Arzt
arbeitet dabei über dünne Kanülen, die er durch drei
kleine Schnitte (jeweils ein Zentimeter lang) in den Bauchraum schiebt.
Fast immer wird der Eileiter erhalten. Die Chancen auf eine spätere
normale Schwangerschaft sind groß.
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