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Daran erkennen Sie sicher, dass es losgeht
Endlich ist es soweit!

1. Zeichnen
Sie entdecken in der Unterhose einen blutigen, mit Schleim verschmierten Pfropf. Die Farbe dieses Pfropfes variiert von hellrosa über hellbraun bis zu rot. Es handelt sich um den Verschluss des Muttermundes, der jetzt, zu Beginn der Wehen, abgestoßen wird und damit die Öffnung des Muttermundes einleitet. Das Zeichnen ist ein eindeutiges Signal für den Anfang, allerdings kann es bis zur eigentlichen Geburt mitunter auch noch einige Tage dauern.

2. Wehen
Das Einsetzen der tatsächlichen Wehen ist ein sicheres Zeichen für den Geburtsbeginn.
Manchmal ist es dabei gar nicht so leicht, die Geburtswehen von den Vor-wehen der letzten Wochen zu unterscheiden. Zunächst muss man sie gar nicht extrem spüren, man empfindet es eher als Härterwerden der Bauchdecke, als leichtes Ziehen im Kreuz oder im Unterleib.
Wenn die Wehen länger als eine Stunde in Abständen von maximal 10-15 Minuten kommen, so machen Sie sich auf den Weg in die Klinik. Machen Sie sich jedoch keine Sorgen, Sie werden nicht zu spät dran sein, diese Phase der ersten Wehen dauert bei den meisten Geburten in etwa 6-8 Stunden!

3. Blasensprung
Nahezu 10 % aller Geburten beginnen mit einem Blasensprung. Dabei kann das Fruchtwasser aus der Blase tröpfeln oder auch ganz plötzlich in einem regelrechten Schwall austreten. Sie können dieses Austreten im Gegensatz zu einem Harnstrahl nicht verzögern oder aufhalten. Zumeist ist das Fruchtwasser deutlich heller als Urin.
Im Falle eines Blasensprunges rufen Sie Ihren Arzt an. Aller Voraussicht nach wird er Ihnen aus Sicherheitsgründen raten, sich liegend in die Klinik transportieren zu lassen.

Was beim Eintreffen in der Klinik geschieht
Nach Eintreffen in der Klinik wird man Sie zunächst vaginal untersuchen und anschließend an den Herzton-Wehen-Schreiber (CTG) anschließen. Mit diesem Gerät, das Sie schon aus den letzten Schwangerschaftswochen kennen, werden die kindlichen Herztöne unter Wehenbelastung aufgezeichnet und geprüft.
In vielen Kliniken wird man Ihnen möglicher-weise routinemäßig eine Venenverweilkanüle legen. Dies ist ein Venenzugang in der Armbeuge oder am Handrücken, der im Falle einer Medikamentenverabreichung während der Geburt ein rascheres Handeln ermöglicht.
Zumeist können Sie selbst entscheiden, ob Sie einen Einlauf wollen oder nicht. Notwendig ist der Einlauf nicht, aber der Darminhalt stört viele Frauen beim Pressen in der Austreibungsphase.

 

 

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