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Beschwerden
Die besten hilfen gegen die unangenehmen Begleiterscheinungen der Schwangerschaft

Übelkeit und Erbrechen
Harmlos, solange die Frau dadurch nicht an Gewicht verliert. Die Beschwerden lassen meist Anfang des vierten Monats nach. Bewährtes Hausrezept: morgens im Bett frühstücken und danach noch etwas liegen bleiben, tagsüber viele kleine Mahlzeiten zu sich nehmen. Bei häufigem Erbrechen unbedingt zum Arzt gehen!

Blasenschwäche
Schon in den ersten Monaten können viele Schwangere nicht durchschlafen, weil sie plötzlich nachts zur Toilette müssen. Der Grund: Durch die Schwangerschaftshormone wird mehr Wasser im Körper angereichert. In den letzten Monaten drückt zusätzlich der Kopf des Kindes oft auf die Blase.

Darmträgheit
Eine elativ häufige Störung. Drei Tage ohne Stuhlgang gelten aber noch als normal. Ansonsten helfen vernünftige Ernährung und natürliche Abführmittel wie Weizenkleie, Leinsamen oder eingeweichte Dörrpflaumen.

Krampfadern
Wer zu Krampfadern neigt, sollte während der Schwangerschaft nicht lange stehen, möglichst viel Hausarbeit im Sitzen erledigen, viel barfuß laufen oder Spezialstrümpfe tragen. Günstig ist es auch, so oft wie möglich die Beine hochzulagern.

Kreuzschmerzen
Die Wirbelsäule wird während der Schwangerschaft stark und einseitig belastet. Dadurch kommt es bei vielen Frauen zu Kreuzschmerzen. Oft helfen Schwimmen und spezielle Schwangerschaftsgymnastik.

Geschwollene Füße
Schwellungen der Füße (manchmal auch der Hände) sind in der Schwangerschaft nichts Ungewöhnliches. Wenn die Schwellungen morgens nicht abgeklungen sind, sollten Sie mit Ihrem Arzt darüber sprechen. Es besteht das Risiko einer Schwangerschaftsvergiftung (Gestose).

Sodbrennen
Darunter leiden Schwangere häufig. Die inneren Organe der Mutter verschieben sich nach oben - und manchmal gelangt dadurch Magensäure in die Speiseröhre. Werdende Mütter sollten vorbeugen, indem sie auf stark gewürzte oder fritierte Speisen, Hefe- und Schmalzgebäck sowie Kaffee verzichten. Dann wird nämlich weniger Magensäure produziert.

Wadenkrämpfe
Sie sind unangenehm, aber harmlos. Eventuell können durchblutungsfördernde Salben helfen. Sind die Wadenkrämpfe auf Magnesiummangel zurückzuführen, helfen Magnesiumtabletten.

 

 

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