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Apgar-Test
Mit diesem Schnelltest wird der Zustand des Neugeborenen erhoben
Die New Yorker
Narkoseärztin Dr. Virginia Apgar hat im Jahr 1953 ein Notensystem
für Neugeborene entwickelt, das inzwischen auf der ganzen Welt
angewandt wird und nach ihr benannt ist - der Apgar-Test. Mit dieser
Untersuchung wird der Zustand des Neugeborenen so genau wie möglich
erfasst. Die Ergebnisse zeigen, wie gut es den Anpassungsprozess
bewältigt und ob es sich nach anfänglichen Schwierigkeiten
schnell erholt. Untersucht werden fünf Lebensfunktionen. Für
jeden Einzeltest bekommt das Neugeborene eine Note zwischen 0 und
2. Die Noten werden zusammengezählt: Acht bis zehn Punkte bedeuten,
dass es dem Kind gut bis sehr gut geht, eine Bewertung unter sieben
lässt eine (oft vorübergehende) Störung vermuten.
Deshalb wird der Apgar-Testnach fünf Minuten und noch einmal
nach zehn Minuten wiederholt. Hat das Baby bei der ersten Untersuchung
weniger als vier Punkte, wird sofort behandelt. Zusätzlich
wird heute noch eine Blutuntersuchung des Neugeborenen gemacht.
Aus der Nabelschnur-Arterie entnimmt der Arzt etwas Blut und testet
den Säuregrad. Wenn nötig, wird das Baby dann mit Sauerstoff
versorgt.
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